Gefahr durch die Schnellbahn
Die GRÜNEN haben für die nächste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung beantragt, dass der Magistrat bei der Deutschen Bahn AG vorstellig wird, um Sicherungsmaßnahmen an einer besonders gefährdeten Stelle der Schnellbahntrasse zu erreichen.
Im Bereich der Jubiläumsallee am Petersberg verläuft die Schnellbahntrasse auf einer Länge von über 100 Metern weder im Einschnitt noch auf einem Damm, sondern ebenerdig in einer Entfernung von nur 20 Metern an einem Fahrweg vorbei. Der Fahrweg hat jetzt durch Baumbepflanzungen im Rahmen der Erweiterung der Jubiläumsallee an Attraktivität gewonnen. „Die geringe Entfernung der Schnellbahntrasse ohne jegliche optische Abgrenzung zu einem viel von Fußgängern benutztem Weg stellt ein nicht zu vertretendes Gefahrenpotential für Menschen und Tiere und für die Schnellbahn selbst dar”, so Fraktionsvorsitzender Dieter Oelke. Eine besondere Gefahr sehen die GRÜNEN für spielende Kinder, die sich aus Neugier der Schnellbahntrasse nähern könnten, da vorbeifahrende Hochgeschwindigkeitszüge eine starke Sogwirkung ausüben. Herumlaufende Tiere können leicht eine Kollision mit der Schnellbahn verursachen.
Die einfachste Maßnahme im gefährdeten Bereich ist die Sicherung durch einen Zaun. Dieser sehr kostengünstigen Lösung darf sich nach Auffassung der GRÜNEN die Deutsche Bahn AG nicht widersetzen.
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