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Fukushima
09Feb

11.2.2012 Fukushima ist überall! Demos:

Die Anti-Atom-Bewegungen in Deutschland rufen auf, am Samstag, 11. Februar, in möglichst vielen Orten bundesweit mit Mahnwachen die Verbundenheit mit den Protesten in Japan herzustellen. Am Sonntag, 11. März, ein Jahr nach Beginn der atomaren Katastrophe in Fukushima, wird es in Deutschland voraussichtlich sechs große Demos in verschiedenen Städten und an Atomstandorten geben:
•    Braunschweiger Land (Nds): Lichterkette Braunschweig-Asse-Schacht-Konrad, Punkt 19 Uhr
•    Brokdorf (SH): Umzingelung AKW Brokdorf, 12 Uhr
•    Gronau (NRW): Demo zur UAA, Start Bahnhof Gronau, 13 Uhr
•    Grohnde (Nds): Demo Hannover, Uhrzeit, Startpunkt kommt noch
•    Gundremmingen (Bayern): Demo Start Gundremmingen, 13 Uhr
•    Neckarwestheim (BaWü): Demo zum AKW, Start Kirchheim/N. Bahnhof, 13 Uhr

 

Fukushima mahnt: Internationale Mahnwache am Frankfurter Flughafen

Mit einer außergewöhnlichen Aktion werden Atomkraftgegner am kommenden Samstag, 11. Februar um 13 Uhr für den weltweiten Ausstieg aus der Atomenergie eintreten. Unter dem Motto: „Fukushima ist überall“ ruft die Anti-Atom-Initiative ‚ByeByeBiblis‘ gemeinsam mit Initiativen aus Langen, Neu-Isenburg und Dietzenbach zu einer internationalen Mahnwache am Frankfurter Flughafen auf. Die Aktion, findet zeitgleich mit den geplanten japanischen Protesten zum vorgezogenen Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima und im Rahmen der bundesweiten Fukushima-Mahnwachen statt. Sie wird von zahlreichen Anti-Atom-Bündnissen aus der Region wie zum Beispiel Langen gegen Atomkraft, Watt Club Neu Isenburg und Dietzenbach gegen Atomkraft sowie Verbänden wie z.B. dem BUND Hessen (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland), Greenpeace Frankfurt und vielen anderen unterstützt.

Ziel der Mahnwache im Frankfurter Flughafen ist es, die Botschaft der Anti-Atom-Bewegung in die Welt zu tragen: Atomkraft abschalten – weltweit!! Dazu Immo Rombach, Sprecher von ByeByeBiblis: „Jede Uranmine, jeder Atomreaktor in jedem Land ist eine tödliche Bedrohung für uns alle. Wir Bürgerinnen und Bürger des Planeten Erde, müssen gemeinsam für die weltweite Befreiung von der Atomenergie eintreten.“ Und weiter, „Wir sind überzeugt, daß für viele Menschen in Japan das Mitgefühl und die Solidarität aus Deutschland und der Welt von großer Bedeutung sind und wollen ein Zeichen der Unterstützung für die japanischen Anti-Atom-Bewegung setzen. Darüber hinaus wollen wir die Botschaft des Atomausstiegs in die ganze Welt hinaustragen.“

Gemeinsam soll der Opfer der atomaren Energieerzeugung gedacht werden.

Herr Tomoyuki TAKADA, überzeugter Atomkraftgegner aus Japan und weitere Rednerinnen und Redner, wie z.B. Herwig Winter vom BUND Hessen,  werden inhaltliche und kulturelle Beiträge in verschiedenen Sprachen geben.

Im Anschluß an die Mahnwache sollen mehrsprachige Flugblätter an Reisende verteilt und Unterschriften für die Petition des japanischen Literaturnobelpreisträgers Kenzaburo Oe und anderer prominenter Künstler zum sofortigen Atomausstieg gesammelt werden.

Internationale Mahnwache am 11.2.2012, 13:00 Uhr, Flughafen Frankfurt,

Terminal 1, Abflughalle A-B

Presseanfragen an:

Immo Rombach, Telefon 0177 / 266 5 662, info@byebyebiblis.de

Englisch- und Französischsprachige Anfragen:

Carol-Sue Rombach, Telefon 0178 / 266 5 662

Japanischsprachige Anfragen:

Hiromi Rodemann-Higashi, via 0178 / 266 5 662

09Feb

Fukushima mahnt! Demonstrationsaufruf

Der politische Geschäftsführer der hessischen GRÜNEN, Matthias Münz, ruft dazu auf, sich an den Demonstrationen anläßlich des Jahrestages von Fukushima zu beteiligen. weiterlesen »

26Apr

Evangelische Kirchengemeinde und Dekanat laden zum Benefizkonzert

Die Evgl. Kirchengemeinde Limburg und das Evgl. Dekanat Runkel zu einem Benefizkonzert und Gedenken am Mittwoch, 4 Mai 2011 um 19.30 Uhr in die Evangl. Kirche Liomburg am Bahnhof ein.

Durch den mehrmaligen Arbeitseinsatz von Heide und Joachim Rau in Weißrussland beim erfolgreichen Häuserbau Projekt “Heimstatt Tschernobyl “ für betroffene kinderreiche Familien aus der belsteten Tschernobyl Region, haben wir einen kleinen Einblick erhalten über deren Sorgen und Nöte als Folge der Reaktorkatastrophe vor 25 Jahren.

Die in den unverstrahlten Norden des Landes umgesiedelte Familien leiden seitdem unter Krebs und Schilddrüsenerkrankung, ihr Imunsystem ist geschwächt.

Insgesamt 60 Häuser wurden seit 1995 durch dieses Projekt in den beiden dortigen Siedlungen Drushnaja und Stari Lepel sowohl von freiwilligen deutschen, weißrussischen Helfern und den späteren Hausbewohnern errichtet.

In Gedenken an die damalige Katastrophe in Tschernobyl / Belarus und das völlig unerwartet Geschehen in Fukushima / Japan laden wir herzlich zum obigen Benefizkonzert ein.

Wir laden Sie herzlich zu diesem Konzert ein und freuen uns auf ihr Kommen.

09Apr

Denk ich an Frankreich …

von Simon Lissner, April 2011

… in der Nacht bin ich um den Schlaf gebracht. Bei vorherrschenden Westwinden wäre Deutschland im Falle eines Super GAU in einem französischen AKW unvermeidlich schwer in Mitleidenschaft gezogen, oder bildlich gesprochen, “… da wären wir alle futsch”.

Das von der Atomindustrie und ihrer Anhängerschaft in den europäischen Regierungen gebetsmühlenartig wiederholte Mantra vom “vertretbaren Restrisiko” hingegen, hält sich nicht an Grenzen.
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04Apr

MDB KLAUS-PETER WILLSCH EMPFIEHLT: RADIOAKTIVITÄT FÜR ALLE!

In seinem „Hauptstadtbrief Nr. 93“ bekräftig der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch (CDU, Direktmandat des Wahlkreises Rheingau-Taunus, Limburg-Weilburg) mit kaum zu überbietendem Zynismus seine unverantwortliche Haltung zur Atompolitik in Deutschland. Sein am 25.3.2011 veröffentlichtes Pamphlet verharmlost das nukleare Desaster in Japan. So sei von der verheerenden Naturkatastrophe „auch“ die japanische Atomindustrie „betroffen“. Natürlich kann auch Hardliner Willsch nicht leugnen, dass im Nuklearzentrum Fukushima in „mehreren Reaktoren die Kernschmelze droht“ und das „Gebiet zum Schutz der Bevölkerung weiträumig“ geräumt wurde. weiterlesen »

02Apr

Atomausstieg: Gleich oder doch ein bisschen später?

Für uns als GRÜNE Partei kann und sollte es nur eine Antwort auf die Frage nach dem Enddatum des Atomzeitalters in Deutschland geben: Sofort, restlos und endgültig.
Nachdem die Atomindustrie gestützt auf eine dilletierende schwarz-gelbe Regierung unter Inanspruchname der brutalst möglichen Arroganz der Macht die Laufzeitverlängerung durchgeprügelt hat, gibt es keinen, wirklich keinen (!), Grund für uns, den sozialdemokratisch bestimmten Atomkompromiss wieder aufleben zu lassen. Auch nicht modifiziert, wie es mancherorts aus GRÜNEM Munde zu tönen scheint.

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