GRÜNE Kommunalpolitiker mit dem Geschäftsführer der „Weber Bürstensyteme“, Ulrich Menken: Von links nach rechts: Helmut Geis, Erich Grzesista, Manfred Heinze, Holger Reich mit Tochter (2. von rechts), Dieter Oelke, Sabine Häuser-Eltgen, Ulrich Menken

GRÜNE fordern bessere Bedingungen für heimische Unternehmen

Kommunalpolitiker von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN haben die Fabrik „Weber Bürstensysteme“ in Bad Camberg-Erbach an der Kleinmühle besichtigt. Ziel der Besichtigung waren Informationen über die Bürstenfabrik und die Erkundung der Rahmenbedingungen für mittelständische Unternehmen in Bad Camberg.

Die Firma „Weber Bürstensysteme“ ist ein alt eingesessenes Familienunternehmen, das 1894 gegründet und heute in der vierten Generation geführt wird. Der Spezialbereich der Firma sind „Kehrmaschinenbesen“. Dieses zentrale Produktionsprogramm wurde stetig ergänzt, zuerst für große Straßenkehrmaschinen, später auch für Industrie- und kleinere Bodenreinigungsmaschinen. Hinzu kamen Bürsten für die Betonsteinindustrie, für Kläranlagen und für die Startbahnpflege von Flughäfen. Besonders interessant für die GRÜNEN war ein weiterer Spezialbereich der Bürstenarten, die sogenannten „Wildkrautbesen“. Das sind Spezialbürsten für die herbizidfreie Beseitigung von Unkrautbewuchs auf Flächen aller Art. Weiter wurden die Energiepolitik und die Recyling Kreisläufe diskutiert sowie die Schwierigkeit der Personalpolitik an der Peripherie zum Rhein-Main-Gebiet. Die Firma hat 129 Mitarbeiter in Bad Camberg und 14 Beschäftigte an zwei weiteren Standorten und vertreibt ihre Produkte in mehr als 30 Ländern.

Die GRÜNEN zeigten sich sehr beeindruckt von der 120jährigen erfolgreichen Betriebsführung, der Marktstellung der Firma und ihre große Bedeutung für die Region. Sabine Häuser-Eltgen, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Kreistag und Dieter Oelke, Fraktionsvorsitzender der Stadtfraktion in Bad Camberg, erklärten, dass ihre Fraktionen parlamentarische Initiativen ergreifen werden, um den Standort Bad Camberg für Unternehmen in Bad Camberg zu sichern und auszubauen. Dazu gehöre in erster Linie die Steigerung der Attraktivität der Stadt besonders für junge Leute, um die Region für qualifizierte Mitarbeiter interessanter zu machen. Die GRÜNEN fordern in diesem Zusammenhang dringend einen Stadtentwicklungsplan und eine Verbesserung der städtischen Infrastruktur.

 

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