Grüne geben sich kämpferisch

BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN haben das Wahlergebnis im Kreis Limburg-Weilburg analysiert und Verluste in der Wählergunst eingeräumt. Das von der Atomkatastrophe von Fukushima geprägte GRÜNE Rekordergebnis von 2011 konnte nicht gehalten werden. Dies war auch nicht zu erwarten. Allerdings erzielten die GRÜNEN in Bad Camberg mit einem Stimmenanteil von 13,2% und in Merenberg mit 13,7% ähnlich gute Ergebnisse wie vor fünf Jahren. „Die Wahlen wurden durch stark durch bundes – und europapolitische Probleme, wie zum Beispiel der Umgang mit den Flüchtlingsströmen, überlagert, so dass bei einer Reihe von Wählern kommunalpolitische Fragestellungen eine geringere Rolle spielten“, erklärte Vorstandssprecher Dieter Oelke. Die GRÜNEN betonen, dass sie in den Parlamenten gute Arbeit zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger geleistet hätten. Sie würden dies auch in der neuen Legislaturperiode tun.

 

Die GRÜNEN geben sich kämpferisch und sehen in der gegenwärtigen Situation eine besondere Herausforderung. Vorstandsmitglied Phillip Krassnig: „Unsere Gesellschaft muss sich aktiv mit dem rechtpopulistischem Gedankengut auseinanderzusetzen und fremden- und umweltfeindliche Strömungen zurückzudrängen. Wir werden unseren Beitrag dazu leisten.“ Dabei werden die GRÜNEN sich auch der Sorgen der Bürgerinnen und Bürger annehmen. Verstärkt wollen sie sich für ökologische und soziale Themen einsetzen. Energiesparmaßnahmen, die Errichtung weiterer Solaranlagen und die Nutzung der Windenergie sind vor dem Hintergrund der rapiden Klimaveränderung aus Verantwortung für die kommenden Generationen eine absolute Notwendigkeit. Um ihre Ziele im Landkreis zu erreichen, werden sich die GRÜNEN intensiv bemühen, Bürgerinnen und Bürger für die Mitarbeit bei kommunalen Projekten zu motivieren. Auch ist geplant, durch eine Reihe von Veranstaltungen im Kreisgebiet gesellschaftlich relevante Themen aufzugreifen.

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