GRÜNE zum Windpark Oberlahn: Vorbildlicher Beitrag zur Energiewende

Von links nach rechts: Kreistagsabgeordneter Dieter Oelke, Walter Eigenbroth und Uwe Hocke von der Gemeindevertretung Merenberg, Fraktionsvorsitzende Sabine Häuser-Eltgen, Kreistagsabgeordneter Phillip Krassnig, Bürgermeister Kuhl, Kreistagsabgeordneter Wolfgang Lippe und Oswald Schmidt vom Ortsverband Merenberg.

V.l.n.r: Dieter Oelke, Walter Eigenbroth, Uwe Hocke, Sabine Häuser-Eltgen, Phillip Krassnig, Rainer Kuhl, Wolfgang Lippe, Oswald Schmidt.

Die Kreistagsfraktion von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN, informierte sich zusammen mit Mitgliedern der Ortsfraktion bei Bürgermeister Rainer Kuhl aus Merenberg über den geplanten Windpark Oberlahn.

Bürgermeister Kuhl stellte das Projekt „Interkommunaler Windpark Oberlahn“ vor, an dem die Gemeinden Weilburg, Merenberg und Löhnberg beteiligt sind. Die Fläche für die Windenergieanlagen beträgt 283 ha und liegt nördlich des Weilburger Kreuzes im Bereich der Höhburg. Das Gebiet gehört zu unterschiedlichen Teilen den drei Gemeinden. Ein ganz kleiner Teil befindet sich im Besitz von Hessenforst. Gemessene Windgeschwindigkeiten von deutlich über sechs Meter pro Sekunde versprechen eine gute Rentabilität der etwa zehn geplanten Windenergieanlagen. Verschiedene Gutachten bescheinigen die Eignung des Gebietes für die Windenergienutzung. Die Federführung der Planungen liegt bei den Stadtwerken Weilburg. Im Jahr 2016 sollen die Windanlagen in Betrieb gehen.

Die GRÜNEN zeigten sich von dem Projekt des Windparks sehr angetan, auch unter dem Gesichtspunkt, dass es keine Naturschutzprobleme gibt und die drei Kommunen und die Bürger von dem Projekt profitieren werden. Hier werde ein erfreulicher Beitrag für die dringend notwendige Energiewende geleistet, so die GRÜNEN. Die Interkommunale Zusammenarbeit könne dabei als Vorbild für andere Gemeinden des Kreises dienen.

Weitere Gesprächsthemen mit Bürgermeister Kuhl waren die Schulsituation, der Öffentliche Personennahverkehr und Anstrengungen, die Infrastruktur in Merenberg zu erhalten und zu verbessern. Besonders beeindruckt zeigten sich die GRÜNEN von dem effektiven kommunalen Personentransport für Senioren.

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